Pensionierung von Peter Nyffeler und Samuel Liechti

Mit Peter Nyffeler und Samuel Liechti haben zwei ausgewiesene Berufsleute der Loosli Firmen, Wyssachen, das Pensionsalter erreicht. Die beiden versierten Fachleute haben ihrem Arbeitgeber jahrelang ihre Kraft, ihr Fachwissen und ihre Kompetenz zur Verfügung gestellt.

Peter Nyffeler hat im Jahre 2012 als Inhaber der Nyffeler Lotzwil AG sein Lebenswerk in die Loosli-Firmengruppe eingebracht. Samuel Liechti war als Monteur für den Kundendienst viele Jahre mit dem Loosli-Serviceauto unterwegs. 

Rückblickend erkennen die zwei gelernten Handwerker, dass sie während ihrer Berufszeit viele Veränderungen miterlebt haben. Dabei galt es, sich immer wieder den Anforderungen anzupassen und den stetigen Wandel mitzugestalten. Nach erfolgreichem und engagiertem Berufsleben werden sie sich nun vermehrt ihren Hobbys widmen, aber dennoch mit dem Schreinerhandwerk verbunden bleiben. 

Ein Glücksfall für alle Beteiligten
Peter Nyffeler wurde in Eriswil geboren, wo sein Vater eine Schreinerei betrieb. Als junger Mann machte er die Schreinerlehre in der Firma Bösiger, Langenthal, genauso wie einige Jahre später Manfred Loosli. In der Schreinermeisterschule in Bern erlangte Peter Nyffeler 1977 den Titel «eidg. dipl. Schreinermeister». Eine spannende Anstellung fand er in der Firma Gysi, Aarau, wo er in der Arbeitsvorbereitung für Restaurantumbauten tätig war. Nach einem kurzen Abstecher in einer anderen Firma merkte der junge Berufsmann, dass es spannend wäre, selbständig zu sein. Daher stieg er in den väterlichen Betrieb in Eriswil ein. Der geplante Um- und Erweiterungsbau liess sich im Dorf infolge der engen Platzverhältnisse jedoch nicht realisieren. «Es war eine gute Fügung, dass die Sägerei Egger in Lotzwil zu verkaufen war, denn darin liess sich bestens ein Schreinereibetrieb realisieren. Mit Schwergewicht im Fenster- und Küchenbereich beschäftigte die Firma rund fünfundzwanzig Mitarbeitende» hält Peter Nyffeler fest. Auf den 1.1.2012 wurde die Nyffeler Lotzwil AG in die Loosli-Firmengruppe, Wyssachen, integriert. So konnte Peter Nyffeler sein Lebenswerk weitergeben, was sich als Glücksfall für alle Beteiligten erwies. «Es war interessant, den Betrieb zu führen und die vielen Herausforderungen zu meistern. Glücklich bin ich nun, auch nach der Pensionierung weiterhin rund fünfzig Prozent zu arbeiten. Ich bin gesund, habe Lust und Freude, noch etwas zu machen» stellt Peter Nyffeler dankbar fest. 

Die Lehrzeit früher angefangen
Samuel Liechti wurde in Wyssachen geboren. Seinem Geburtsort ist er – bis auf seine Wanderjahre – immer treu geblieben. Die Schreinerausbildung hat er am 1. April 1968 vorzeitig bei Paul Loosli, dem Mitbegründer der Loosli-Firmen, angefangen. In der Firma gab es damals gerade einen Engpass, weil ein grosses «Tetra Pack», eine Werbung für den Milchverband, an die BEA geliefert werden musste. Rechtzeitig fand das wichtige Spezialobjekt mit einem Lastwagen den Weg nach Bern – für den neuen Lehrling ein unvergessliches Erlebnis. Viel weiter als bis in die Bundesstadt ist Samuel Liechti während seiner Arbeit als Servicemonteur bei den Loosli Firmen gekommen. Er hat die Schweiz ohne «Navi» kennengelernt und hat deswegen die Schweizer Karte fast auswendig im Kopf. Zu Beginn seiner Lehrzeit waren in der Firma Loosli rund dreizehn Personen beschäftigt, davon sieben Lehrlinge. Er blieb bis im April 1974 seinem Lehrbetrieb treu. Aus dieser Zeit weiss er von Erlebnissen zu berichten, die noch heute beim Erzählen seine Augen zum Leuchten bringen. So unter anderem eine Reise mit dem «Wiener Walzer» nach Wien und danach eine Fahrt im Opel Comodore GSE 2,5L auf der Autobahn Wien-Graz mit zweihundert Stundenkilometern zu einem Schreinereibetrieb unterhalb von Graz. Mit seinem Chef besichtigte er dort die Herstellung eines Wohnwandprogramms. Paul Loosli beabsichtigte damals, ein solches Baukastensystem in der Schweiz anzubieten. Samuel Liechti arbeitete danach 24 Jahre in anderen Schreinereibetrieben, zuerst im Ladenbau, später im Bereich Innenausbau, Fenster, Türen und Kücheneinrichtungen. Dabei war er immer in der Montage tätig. 1998 wurden die Loosli Firmen wieder sein Arbeitgeber. Insgesamt 24 Jahre, 8 Monate und 15 Tage hat er für den Betrieb gearbeitet. Tausende von Lavabos wurden von ihm ausgewechselt. «Ich war pro Tag bei drei bis fünf Kunden und kam dabei in deren sehr persönliche Räume. Dabei erlebte ich viel Schönes, aber auch einige Sachen, die mich nachdenklich stimmten», meint Samuel Liechti rückblickend. Geschätzt hat er bei seiner Arbeit immer, dass die Fahrzeuge für die Montage stets auf dem neusten Stand ausgerüstet waren. Nach der Pensionierung geniesst er es nun, für Dinge Zeit zu haben, die während des Berufslebens oft etwas zu kurz kamen.  


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